Stichwort Drehbuch
Die Friseuse (Kino)
Laila Stieler - Autorin von "Die Friseuse" (Kino)
Die Begeisterung für journalistische Arbeit führte zu einem Volontariat beim Fernsehen der DDR, bevor Laila Steiler von 1986 bis 1990 an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) der DDR, Potsdam-Babelsberg, studierte. Nach dem Diplom als Film- und Fernsehdramaturgin arbeitete sie als Dramaturgin beim DFF und dann als Redakteurin in der Hauptredaktion Fernsehspiel des MDR sowie als Producerin in der UFA-Fernsehproduktion GmbH. Seit 1996 ist sie Producerin für mehrere Produktionsfirmen und betreute u.a. die ZDF-Fernsehspiele DER AUSBRUCH (1998), DIE MÖRDERIN (1999), EIN VERLOCKENDES ANGEBOT (2006) und WOHIN MIT VATER? (2009).
Seit dem Kurzfilm SO SCHNELL GEHT ES NACH ISTANBUL (1990) arbeitet Laila Stieler als Autorin erfolgreich mit Regisseur Andreas Dresen zusammen und hatte entscheidenden Anteil am Erfolg seiner mehrfach preisgekrönten Filme DIE POLIZISTIN (2000), WILLENBROCK (2004) und WOLKE 9 (2008). Sie verfasste aber auch die Drehbücher für Franziska Buchs PATCHWORK (2007) und Dagmar Hirtz’ MEIN MANN, SEINE GELIEBTE UND ICH (2008) und war Co-Autorin von Maria Schraders LIEBESLEBEN (2006).
Weihnachtsausgabe: Efe Cakarel
Gespräch mit dem Gründer von theauteurs.com Efe Cakarel (englisch)
Die Internetseite www.theauteurs.com ist die erste Seite die ihren Nutzern den Download von anspruchsvollen Filmen bietet. Vor einem Jahr an den Start gegangen kann auch der deutsche Nutzer inzwischen fast 200 Filme zum Teil kostenlos herunterladen. Eine Besonderheit ist aber auch, dass theauteurs nicht nur eine Bibliothek von Filmen anbietet, sondern dass renommierte Kritiker und Wissenschaftler eigene Reihen kuratieren und so z.B. das brasilianische Kino der 80er Jahre vorstellen. Dadurch agiert die Seite wie eine Kinemathek. Wenn das Projekt einmal läuft, könnte es auf dem globalen Markt zu einer wichtigen Anlaufstelle werden.
Sonderausgabe: Welche Storys braucht das Land?
Panel FilmStoffEntwicklung: Dramaturgie als Wertschöpfung zwischen Kunst und Kommerz
Der deutsche Kinofilm zeichnet sich durch eine extreme Spannweite aus: hier die vielen ernsten, ambitionierten, aber an der Kinokasse nur selten wirklich erfolgreichen Dramen; dort die noch selteneren, aber oft kapitalen Komödien-Erfolge. Welche Rolle spielt dabei die Dramaturgie? Gibt es eine Dramaturgie für die Kunst und eine andere für den Kommerz? Und gibt es Brücken über diesen Graben?
Moderation: Roland Zag, Dramaturg, the human factor (VeDRA)
Diskussion:
12 Meter ohne Kopf (Kino)
Matthias Pacht - Autor von "12 Meter ohne Kopf" (Kino)
Matthias Pacht wurde 1968 in Karlsruhe geboren und studierte zunächst Musikwissenschaften in Hamburg. Während seines Drehbuchstudiums an der Filmakademie Ludwigsburg erhielt er den Förderpreis CALIGARI für besonders talentierte Studenten und schrieb das Skript zu dem Kurzfilm SCHÄFCHEN ZÄHLEN, der im Jahre 2000 für den Kurzfilm Studenten Oscar nominiert wurde. Sein Debütdrehbuch MEIN BRUDER DER VAMPIR wurde auf zahlreichen Festivals gezeigt und gewann nationale wie internationale Auszeichnungen. Weitere Drehbücher - unter anderem für die Fernsehproduktionen RABENBRÜDER, DER RATTENKÖNIG, EINER BLEIBT SITZEN und ROSIS BABY sowie für den Kinofilm ZWÖLF METER OHNE KOPF folgten. Für das Drehbuch zu dem Kinofilm DAS WAHRE LEBEN erhielt Matthias Pacht zusammen mit Alex Buresch 2004 den Baden-Württembergischen Drehbuchpreis, 2007 den Preis der Deutschen Filmkritik und 2009 den Adolf Grimme Preis. Matthias Pacht unterrichtet Drehbuch an der Filmakademie Baden Württemberg. Er lebt in Berlin.
Sonderausgabe: Die Kunst des Drehbuchlesens
Frank Zeller und Oliver Schütte im Gespräch
Die beiden Autoren des Podcast führen anlässlich der Neuauflage des Buchs "Die Kunst des Drehbuchlesens" von Oliver Schütte ein Gespräch über den Stand der Dramaturgie heute. Was hat sich in den letzten zehn Jahren seit der ersten Veröffentlichung des Buchs in der Kunst des Drehbuchlesens geändert? Welche Schwerpunkte sind heute wichtig?
Sonderausgabe: Der Fall Heinze und die Folgen
Podiumsdiskussion zum Fall Heinze vom VDD in Hamburg
Besondere Aufmerksamkeit erregte auf dem Hamburger Filmfest die Podiumsdiskussion „DER FALL HEINZE UND DIE FOLGEN – mehr als ein TV-Krimi?“, zu dem der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMEGISSEURE und der VERBAND DEUTSCHER DREHBUCHAUTOREN gemeinsam eingeladen hatten. Es wurden nicht nur der Skandal, sondern dessen Ursachen und Wirkungen, vor allem auf den Umgang mit Kreativen kontrovers verhandelt.
Der Tote im Spreewald (ZDF)
Die Anruferin (Arte)
Vera
Kissel – Autorin von „Die Anruferin“
1959 im Odenwald geboren, aufgewachsen im Ruhrgebiet. Studium der Journalistik an der Universität Dortmund. Seit 1999 freie Autorin. Lebt in Potsdam. VERÖFFENTLICHUNGEN: Drehbuch — Die Anruferin, Spielfilm 2007 Dramatik — Kalpak. UA 17.9.1997, Maxim Gorki Theater Berlin — Die Apokalypse der Marita Kolomak. UA 18.12.1999, Düsseldorfer Schauspielhaus — Mondkind. UA 10.5. 2000, Bremer Theater — Die Anruferin UA 16.9.2005, Theater Osnabrück Lyrik — Vogelkind. Gedichte, 1998 Auszeichnungen/Stipendien — Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes 1999 für »Mondkind« — Autorenstipendium 1999 des Bremer Senats für »Die Apokalypse der Marita Kolomak« — In der Spielzeit 2001/2002 Hausautorin am Nationaltheater Mannheim — Stückepreis Niederdeutsch 2002 für »Die Anruferin« — Stipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen 2002/2003 — Aufenthaltsstipendium des Landes Brandenburg auf Schloss Wiepersdorf 2007
Tod aus der Tiefe (Pro7)
Günter Knarr - Autor von "Tod aus der Tiefe" (Pro7)
Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik an der Freien Universität Berlin. 1990 Teilnahme an der 4. Berliner Drehbuchwerkstatt. Danach Arbeit als freier Autor zusammen mit Philipp Weinges. Führte Regie und schrieb 1998 HOLGI. Gründete zusammen mit Philipp Weinges eine eigene Produktionsfirma.
JAPANER SIND DIE BESSEREN LIEBHABER, ERKAN & STEFAN, NICK KNATTERTON, EINSPRUCH FÜR DIE LIEBE, MÄNNER LÜGEN NICHT
Whisky mit Wodka (Kino)
Wolfgang Kohlhaase - Autor von "Whisky mit Wodka"
Seit 1952 ist er freischaffender Drehbuchautor und Schriftsteller.
Konrad Wolfs "Ich war neunzehn" begründet 1967 nach Gerhard Klein die zweite Co-Operation mit einem Regisseur. Bei "Solo Sunny" zeichnet Kohlhaase zum erstenmal auch als Co-Regisseur. Mit "Der Aufenthalt" entwickelt Kohlhaase ein Drehbuch, das der Regisseur Frank Beyer 1982 inszeniert. Ebenfalls unter der Regie von Beyer entsteht 1988 "Der Bruch", nach einem authentischen Fall aus der frühen Nachkriegszeit, mit den populären westdeutschen Schauspielern Götz George und Otto Sander in Hauptrollen.
In den 1990er Jahren beschäftigen sich Kohlhaases Drehbücher mit verschiedenen Epochen der deutschen Geschichte. "Inge, April und Mai", bei dem er auch mit Gabriele Denecke zusammen Regie führt, schildert die Erlebnisse eines Jungen in Berlin am Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein heikles Thema der gesamtdeutschen Nachkriegsgeschichte greift Kohlhaase 2000 mit Volker Schlöndorff in "Die Stille nach dem Schuss" auf, der den Lebensweg einer in der DDR untergetauchten RAF-Terroristin bis zur Wende nachzeichnet.
Für Andreas Dresen schreibt Kohlhaase das Drehbuch zum tragikomischen Berlinfilm "Sommer vorm Balkon" (2005). Die Zusammenarbeit mit Dresen setzt er bei "Whisky mit Wodka" (2009) fort.
Sonderausgabe: Drehbuchschreiben - Lust und Frust (2. Teil)
Panel Internationaler Filmkongress: Drehbuchschreiben – Lust und Frust (2. Teil)
Das Spannungsverhältnis zwischen Drehbuchautoren und Sendervertretern stand im Zentrum einer hitzigen Debatte, in der es darum ging, wie die kreative Freiheit durch Quotendruck und Formalisierung des Programms beschnitten wird. Auf dem Podium diskutierten der Drehbuchautor Markus Stromiedel, Winka Wulff, Geschäftsführerin der Kölner Produktionsfirma Colonia Media, Gamedesigner Dr. Michael Bhatty, die Drehbuchautorin Ruth Toma und Reinhold Elschot, Leiter der Hauptredaktion Fernsehspiel und stellvertretender Programmdirektor beim ZDF. Moderatorin war Luzia Braun, Redakteurin bei der ZDF-Sendung „Aspekte“. Das Panel wurde in Kooperation mit dem VDD produziert.
Sonderausgabe: Drehbuchschreiben - Lust und Frust
Panel Internationaler Filmkongress: Drehbuchschreiben – Lust und Frust
Das Spannungsverhältnis zwischen Drehbuchautoren und Sendervertretern stand im Zentrum einer hitzigen Debatte, in der es darum ging, wie die kreative Freiheit durch Quotendruck und Formalisierung des Programms beschnitten wird. Auf dem Podium diskutierten der Drehbuchautor Markus Stromiedel, Winka Wulff, Geschäftsführerin der Kölner Produktionsfirma Colonia Media, Gamedesigner Dr. Michael Bhatty, die Drehbuchautorin Ruth Toma und Reinhold Elschot, Leiter der Hauptredaktion Fernsehspiel und stellvertretender Programmdirektor beim ZDF. Moderatorin war Luzia Braun, Redakteurin bei der ZDF-Sendung „Aspekte“.
Günter Knarr
Günter Knarr
Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik an der Freien Universität Berlin. 1990 Teilnahme an der 4. Berliner Drehbuchwerkstatt. Danach Arbeit als freier Autor zusammen mit Philipp Weinges. Führte Regie und schrieb 1998 HOLGI. Gründete zusammen mit Philipp Weinges eine eigene Produktionsfirma.
JAPANER SIND DIE BESSEREN LIEBHABER, ERKAN & STEFAN, NICK KNATTERTON, EINSPRUCH FÜR DIE LIEBE, MÄNNER LÜGEN NICHT
Sonderausgabe: Podcasts, Webseiten
Tipps und Hinweise auf Podcasts und Webseiten
In dieser Ausgabe geben Frank Zeller und Oliver Schütte Tipps und Hinweise auf andere Podcasts und auf interessante Webseiten für Drehbuchautoren, Dramaturgen, Redakteure und Produzenten.
Eine für alle (ARD-Serie)
Jens Schleicher - Leitung Script Department der TV-Serie Eine für alle
Ab 20. April heißt es in der ARD 'Eine für alle - Frauen können's besser': Schweißerin Lilli Lemcke und ihre Freundinnen droht der Verlust ihres Arbeitsplatzes. Im Zuge der Globalisierung soll ihr Arbeitgeber, die Wetzmann-Werke, aufgekauft werden. Der Familienbetrieb ist insolvent - trotzdem investiert Lilli einen symbolischen Euro in das Unternehmen und wird über Nacht dessen Chefin. Für die Serie um Liebe, Freundschaft, Ängste, Träume und Niederlagen werden seit 22. Januar insgesamt 200 Folgen gedreht.
Jens Schleicher arbeitete an mehreren Theatern als Schauspieler bevor er als Drehbuchautor anfing. Zuerst bei Grundy UFA und seit kurzem bei der neuen Vorabendserie in der ARD.
Scenario
Hans Zischler stellt das Jahrbuch Scenario vor
In Scenario reflektieren erfahrene Drehbuchautoren über ihre Arbeit, ihr Handwerk und ihre Kunst. Der bebilderte Almanach, der zum dritten Mal erscheint, enthält ein ausführliches Werkstattgespräch mit dem Autor und Regisseur Chris Kraus (VIER MINUTEN), thematisch breit gefächerte Essays, die sich mit dem Erzählen in Bildern beschäftigen, sowie einen umfassenden Rezensionsteil; zudem ist in dem Band das mit der Goldenen Lola prämierte Beste unverfilmte Drehbuch des Jahres vollständig abgedruckt.
Herausgegeben wird das Jahrbuch von Jochen Brunow. Es ist im Bertz + Fischer Verlag erschienen.
Tatort (ARD)
Dorothee Schön - Autorin des Tatort Herz aus Eis (ARD)
Dorothee Schön absolvierte ein Filmstudium mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm an der HFF in München. Seither hat sie über 24 Drehbücher für TV- und Kinofilme geschrieben, darunter allein vierzehn für die Reihe Tatort. Lehraufträge an der HFF in München, der DrehbuchWerkstatt München, der Dffb und der Filmakademie Baden-Württemberg. Mitglied der Deutschen Filmakademie. Dorothee Schön lebt in Ravensburg.
Effi Briest (Kino)
Volker Einrauch - Autor von "Effi Briest" (Kino)
Volker Einrauch studierte Literaturwissenschaft, Linguistik, Geschichte und Politik an der Universität Marburg. Hier lernte er seinen späteren Weggefährten Lothar Kurzawa kennen, mit dem er 1984 die Josefine Filmproduktion gründete. Gemeinsam realisierten sie zunächst Kurz- und Experimentalfilme, wie 1985 den Kurzspielfilm Tod eines Nachrichtensprechers oder den Fernsehfilm Phantomjagd über Gesicht und Landschaft, bevor sich 1990 Hermine Huntgeburth dem Duo anschloss.
Bereits Einrauchs erste Soloregie, die Low-Budget-Komödie Die Mutter des Killers wurde mehrfach ausgezeichnet.
Dr. Molly & Karl (Sat1)
Martin Rauhaus - Autor der TV-Serie "Dr. Molly & Karl" (Sat1)
Martin Rauhaus war als Aufnahmeleiter und Regieassistent tätig und ist heutzutage Drehbuchautor für Kino- und Fernsehfilme. Er schrieb als Co-Autor "Long Hello and Short Goodbye" und "Welcome Home". Im Jahr 2006 kam sein Film "Winterreise" in die Kinos. Für Sat1 schrieb er mehrere TV-Movies u.a. "Die Luftbrücke". Ebenfalls für den Berliner Sender schrieb er die Serie "Dr. Molly & Karl", die im Dezember 2008 lief, aber nach 8 Folgen abgesetzt wurde.
Fred Breinersdorfer
Fred Breinersdorfer
Fred Breinersdorfer ist Drehbuchautor. Doch seine Arbeit beschränkt sich nicht auf eine Gattung, sondern er nutzt die Vielfalt und inhaltlichen wie ästhetischen Herausforderungen der Medien. Er schreibt für Fernsehen und Kino. Er hat darüber hinaus auch Kriminalromane, Shortstories, Hörspiele, Theaterstücke und Comics verfasst. 2004 hat er zum ersten Mal einen Film mitproduziert. 2007 drehte er als Regisseur seinen ersten Kinofilm "Zwischen heute und morgen", der 2009 in die Kinos kommt. 2008 folgte der erste Dokumentarfilm.







