Stichwort Drehbuch


 Die Frau des Schlaefers (TV - SAT1)

Die Frau des Schlaefers (TV - SAT1)

Benedikt Roeskau und  Sylvia Leuker - Autoren von "Die Frau des Schläfers" (Sat1)

Benedikt Röskau wirkte während seines Studiums der Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften in München als Tontechniker bei zahlreichen TV- und Kinofilmen mit und schrieb, inszenierte und produzierte er eine Reihe von Kurzfilmen. Drehbuchautor seit 1988. 1998: Der Feuerteufel - Flammen des Todes, 2000: Tattoo - Tödliche Zeichen, 2003: Das Wunder von LengedeContergan2009: Romy

Sylvia Leuker studierte an der Deutsche Journalistenschule in München. Hörfunk- und Fernsehredakteurin. Nachrichtenmagazin FOCUS (Innenpolitik).1995 - 1996 Drehbuchwerkstatt München, Drehbuchautorin seit 1998. Der Freund meiner Mutter, Harte Brötchen, Amputiert


Themba (Kino)

Themba (Kino)

Stefanie Sycholt - Autorin von "Themba"

Geboren 1963 in Pretoria, Südafrika. Während ihres Studiums war sie in der Anti- Apartheid-Studentenbewegung tätig und arbeitete dann als Media Officer der National Union of South African Students. 1990, nachdem sie Nelson Mandela´s welcome home“ rally in Durban filmte, ging sie nach München, um an der Hochschule für Fernsehen und Film zu studieren. Sie arbeitet seitdem in Deutschland, Südafrika und Argentinien. Neben ihrer Arbeit fürs Kino schreibt sie auch einige TV-Movies, die zumeist in Afrika spielen. 

Katharina Reschke (Kinderfilm)

Katharina Reschke (Kinderfilm)

Katharina Reschke - Autorin von "Hanni und Nanni" und "Das Sandmännchen"

Geboren 1968 in Mühlheim an der Ruhr. Studium der Germanistik und Romanistik in Köln und Filmausbildung an der New York Filmacademy. Seit 1996 Arbeit als freie Drehbuchautorin und Dramaturgin (u.a. bei der Winterakademie, Script House). Vorstandsmitglied im Förderverein Deutscher Kinderfilm e.V. Sie schrieb u.a. für TKKG, Rennschwein Rudi Rüssel und Vorsicht, Keine Engel. Derzeit läuft "Hanni und Nanni" in den Kinos und Ende September erscheint "Das Sandmännchen". 

Drehbuchsoftware

Drehbuchsoftware

Informationen über Drehbuchsoftware

Frank Zeller und Oliver Schütte unterhalten sich mit Tillmann Roth über Drehbuchsoftware. Sie stellen die jeweilige Software mit ihren Vor- und Nachteilen vor. Besprochen werden Final Draft, Screenwriter, Celtx, Scrivener, Moving Plot, Writer's Cafe, Super Notecard, Save the Cat, John Truby. 

Dutschke (ZDF)

Dutschke (ZDF)

Daniel Nocke - Autor von "Dutschke"

Der 1968 in Hamburg geborene Daniel Nocke studierte von 1994 bis 1999 an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Stefan Krohmer bewährte sich zuerst in dem mehrfach ausgezeichneten Fernsehspiel "Barracuda Dancing" (ZDF, 1999). Die erfolgreiche Zusammenarbeit setzten Daniel Nocke und Stefan Krohmer in weiteren Spielfilmen fort. Daniel Nocke ist seit 1999 Gastdozent an der Filmakademie und gewann seit 1994 ein Dutzend Festivalpreise für Animationsfilme. Filmprojekte nach Drehbüchern von Daniel Nocke sind "Silberhochzeit" (2006), "Sommer '04" (2006), "Die Katze" (2007), "Duell in der Nacht" (ZDF, 2008) sowie "Der verlorene Vater" (2009). 

Michael Gutmann

Michael Gutmann

Michael Gutmann - Werkstattgespräch

Er studierte zuerst Kunst und Deutsch auf Lehramt,, arbeitete danach aber zuerst als Zeichner und Autor unter anderem für das Satiremagazin TitanicSchließlich begann er ein zweites Studium an der HFF München, wo er 1986 als Regisseur abschloss. Es folgten mehrere Regiearbeiten für Fernsehserien (unter anderem Ein Fall für Zwei) und diverse Kurzfilme. Der Durchbruch als Drehbuchautor im Kino gelang ihm1995 mit dem Film Nach Fünf im Urwald unter der Regie von Hans-Christian SchmidNeben weiteren eigenen Arbeiten als Regisseur erregte Michael Gutmann aber vor allem Aufmerksamkeit durch seine weiteren Zusammenarbeiten mit Hans-Christian Schmid, mit dem er zusammen die Filme 23 - Nichts ist so wie es scheintLichter und die Romanadaption Crazy anfertigte.

Seit dem Ende der Neunziger Jahre trat Michael Gutmann auch als Dozent vor allem für Drehbuch in Erscheinung und ist seit 2005 der erste Lehrstuhlinhaber für Drehbuch an der HFF MünchenIn den letzten Jahren arbeitete er an den Adaptationen zu Krabat von Otfried Preußler und Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki.

Henri 4 (Kino)

Henri 4 (Kino)

Jo Baier und Cooky Ziesche - Autoren von "Henri 4 "

Jo Baier wurde 1949 in München geboren. Seit 1979 arbeitet Jo Baier als Regisseur. Er begann zunächst mit Dokumentationen und drehte bis heute über 60 Dokumentarfilme und Fernsehfeatures.

Seit 1984 entstanden auch fiktionale Filme. Die Drehbücher dafür schreibt er in der Regel selbst. Valentin (2007), Stauffenberg (2003), Schwabenkinder (2002), Wambo (2000), Der Laden (1996/97/98, Fernsehfilm in drei Teilen).

Cooky Ziesche studierte von 1981 bis 1986 Dramaturgie an der Hochschule für Fernsehen und Film „Konrad Wolf“ in Babelsberg. ab 1987 arbeitete sie als Dramaturgin beim Deutschen Fernsehfunk, dem staatlichen Fernsehen der DDR. 1992 wurde sie Redakteurin beim ORB, der nach der Fusion mit dem SFB zum RBB umbenannt wurde. Seit 2007 ist sie als Produzentin, Producerin und Dramaturgin tätig. Zu ihren Filmen zählen unter anderem Haus und Kind (Regie: Andreas Kleinert), WHiSKY MiT WODKa (Andreas Dresen), WOLKE Neun (Andreas Dresen, Sommer vorm Balkon (Andreas Dresen), WiLLENBrOcK (Andreas Dresen), aLaSKa.DE Esther Gronenborn) und DER LADEN (Jo Baier).

Der Räuber (Kino)

Der Räuber (Kino)

Benjamin Heisenberg und Martin Prinz  - Autoren "Der Räuber" (Kino)

Benjamin Heisenberg: Geboren am 9.6.1974 in Tübingen. Er studierte 1993–2000 freie Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste und von 1998–2005 Spielfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Zusammen mit Christoph Hochhäusler und Sebastian Kutzli gründete er 1998 die Filmzeitschrift „Revolver“ und ist bis heute Mitherausgeber. Sein preisgekröntes Spielfilmdebüt SCHLÄFER, „ein komplexer thriller über Liebe, Karriere und verrat“ (SZ), hatte 2005 in der Reihe „Un Certain Regard“ in Cannes Premiere.

Martin Prinz: Geboren 1973, aufgewachsen in Lilienfeld (Niederösterreich), studierte Theaterwissenschaft und Germanistik, lebt als Schriftsteller derzeit im Großen Walsertal. Neben seinen Romanen (u.a. „Der Räuber“ und „Ein Paar“) schreibt Martin Prinz Reiseberichte und Reportagen für die Tageszeitung „Der Standard“. Für seine literarische Arbeit wurde er unter anderem mit dem Förderungspreis für Literatur der Stadt Wien ausgezeichnet. Im April 2010 erscheint bei C. Bertelsmann die Reiseerzählung „Über die Alpen“.



Same Same but different (Kino)

Same Same but different (Kino)

Ruth Toma - Autorin  "Same Same but different"  (Kino)

Ihren ersten großen Erfolg hatte sie mit Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday (1999), für das sie den Deutschen Drehbuchpreis erhielt. Sie gewann zahlreiche Preise, u.a. den Adolf-Grimme-Preis für ihre Mitwirkung am Drehbuch zu Hermine Huntgeburths Romeo (2002) und den Drehbuchpreis beim Bayerischen Filmpreis 2003 für ihr durch Fatih Akın verfilmtes Drehbuch zu Solino (2002). Sie schrieb auch das Drehbuch zu  Emmas Glück (2005). Im Jahr 2008 erschien ihr Kinofilm "Friedliche Zeiten".  

Die Friseuse (Kino)

Die Friseuse (Kino)

Laila Stieler - Autorin von "Die Friseuse" (Kino)

Die Begeisterung für journalistische Arbeit führte zu einem Volontariat beim Fernsehen der DDR, bevor Laila Steiler von 1986 bis 1990 an der Hochschule für Film und Fernsehen der DDR, Potsdam-Babelsberg, studierte. Nach dem Diplom als Film- und Fernsehdramaturgin arbeitete sie als Dramaturgin beim DFF und dann als Redakteurin in der Hauptredaktion Fernsehspiel des MDR sowie als Producerin in der UFA-Fernsehproduktion GmbH. Seit 1996 ist sie Producerin für mehrere Produktionsfirmen und betreute u.a. die ZDF-Fernsehspiele DER AUSBRUCH (1998), DIE MÖRDERIN (1999), EIN VERLOCKENDES ANGEBOT (2006) und WOHIN MIT VATER? (2009).

Seit dem Kurzfilm SO SCHNELL GEHT ES NACH ISTANBUL (1990) arbeitet Laila Stieler als Autorin erfolgreich mit Regisseur Andreas Dresen zusammen und hatte entscheidenden Anteil am Erfolg seiner mehrfach preisgekrönten Filme DIE POLIZISTIN (2000), WILLENBROCK (2004) und WOLKE 9 (2008). Sie verfasste aber auch die Drehbücher für Franziska Buchs PATCHWORK (2007) und Dagmar Hirtz’ MEIN MANN, SEINE GELIEBTE UND ICH (2008) und war Co-Autorin von Maria Schraders LIEBESLEBEN (2006).


Weihnachtsausgabe: Efe Cakarel

Weihnachtsausgabe: Efe Cakarel

Gespräch mit dem Gründer von theauteurs.com Efe Cakarel (englisch)

Die Internetseite www.theauteurs.com ist die erste Seite die ihren Nutzern den Download von anspruchsvollen Filmen bietet. Vor einem Jahr an den Start gegangen kann auch der deutsche Nutzer inzwischen fast 200 Filme zum Teil kostenlos herunterladen. Eine Besonderheit ist aber auch, dass theauteurs nicht nur eine Bibliothek von Filmen anbietet, sondern dass renommierte Kritiker und Wissenschaftler eigene Reihen kuratieren und so z.B. das brasilianische Kino der 80er Jahre vorstellen. Dadurch agiert die Seite wie eine Kinemathek. Wenn das Projekt einmal läuft, könnte es auf dem globalen Markt zu einer wichtigen Anlaufstelle werden. 

Sonderausgabe: Welche Storys braucht das Land?

Sonderausgabe: Welche Storys braucht das Land?

Panel FilmStoffEntwicklung: Dramaturgie als Wertschöpfung zwischen Kunst und Kommerz

Der deutsche Kinofilm zeichnet sich durch eine extreme Spannweite aus: hier die vielen ernsten, ambitionierten, aber an der Kinokasse nur selten wirklich erfolgreichen Dramen; dort die noch selteneren, aber oft kapitalen Komödien-Erfolge. Welche Rolle spielt dabei die Dramaturgie? Gibt es eine Dramaturgie für die Kunst und eine andere für den Kommerz? Und gibt es Brücken über diesen Graben?

Moderation: Roland Zag, Dramaturg, the human factor (VeDRA)

Diskussion:

Dennis Gansel, Autor/Regisseur, »Die Welle«, »Napola«, »Mädchen, Mädchen«
Ines Häufler, Dramaturgin/ Script Consultant (VeDRA)

Christoph Müller, Produzent, »Sophie Scholl«, »Soloalbum«, »Whisky mit Wodka«
Martin Rauhaus, Autor; »Winterreise«, »Polly Blue Eyes«, »Long Hello and Short Goodbye«
Andrea Willson, Creative Producer/Verleih; »Anatomie«, »Der Wixxer«, »Was tun, wenn’s brennt«, »Lila Lila«


12 Meter ohne Kopf (Kino)

12 Meter ohne Kopf (Kino)

Matthias Pacht - Autor von "12 Meter ohne Kopf" (Kino)

Matthias Pacht wurde 1968 in Karlsruhe geboren und studierte zunächst Musikwissenschaften in Hamburg. Während seines Drehbuchstudiums an der Filmakademie Ludwigsburg erhielt er den Förderpreis CALIGARI für besonders talentierte Studenten und schrieb das Skript zu dem Kurzfilm SCHÄFCHEN ZÄHLEN, der im Jahre 2000 für den Kurzfilm Studenten Oscar nominiert wurde. Sein Debütdrehbuch MEIN BRUDER DER VAMPIR wurde auf zahlreichen Festivals gezeigt und gewann nationale wie internationale Auszeichnungen. Weitere Drehbücher - unter anderem für die Fernsehproduktionen RABENBRÜDER, DER RATTENKÖNIG, EINER BLEIBT SITZEN und ROSIS BABY sowie für den Kinofilm ZWÖLF METER OHNE KOPF folgten. Für das Drehbuch zu dem Kinofilm DAS WAHRE LEBEN erhielt Matthias Pacht zusammen mit Alex Buresch 2004 den Baden-Württembergischen Drehbuchpreis, 2007 den Preis der Deutschen Filmkritik und 2009 den Adolf Grimme Preis. Matthias Pacht unterrichtet Drehbuch an der Filmakademie Baden Württemberg. Er lebt in Berlin.

Sonderausgabe: Die Kunst des Drehbuchlesens

Sonderausgabe: Die Kunst des Drehbuchlesens

Frank Zeller und Oliver Schütte im Gespräch

Die beiden Autoren des Podcast führen anlässlich der Neuauflage des Buchs "Die Kunst des Drehbuchlesens" von Oliver Schütte ein Gespräch über den Stand der Dramaturgie heute. Was hat sich in den letzten zehn Jahren seit der ersten Veröffentlichung des Buchs in der Kunst des Drehbuchlesens geändert? Welche Schwerpunkte sind heute wichtig?

Sonderausgabe: Der Fall Heinze und die Folgen

Sonderausgabe: Der Fall Heinze und die Folgen

Podiumsdiskussion zum Fall Heinze vom VDD in Hamburg

Besondere Aufmerksamkeit erregte auf dem Hamburger Filmfest die Podiumsdiskussion „DER FALL HEINZE UND DIE FOLGEN – mehr als ein TV-Krimi?“, zu dem der BUNDESVERBAND DER FERNSEH- UND FILMEGISSEURE und der VERBAND DEUTSCHER DREHBUCHAUTOREN gemeinsam eingeladen hatten. Es wurden nicht nur der Skandal, sondern dessen Ursachen und Wirkungen, vor allem auf den Umgang mit Kreativen kontrovers verhandelt. 

Der Tote im Spreewald (ZDF)

Der Tote im Spreewald (ZDF)

Thomas Kirchner - Autor von "Der Tote im Spreewald"
Jahrgang 1961, geboren und aufgewachsen in Berlin. Nach einer kaufmännischen Ausbildung  ab 1981 Bühnentechniker am Maxim Gorki Theater Berlin. Ab 1989 Regieassistent am selben Theater - Arbeiten mit Martin Meltke, Thomas Langhoff, Rolf Winkelgrund, B. K. Tragelehn und an verschiedenen Theatern als Schauspieler, Kabarettist, Autor und Regisseur tätig. Seit 1995 freier Drehbuchautor. U.a. MORD AM MEERDAS GEHEIMNIS IM MOOR, Tatort und Bloch. 

Die Anruferin (Arte)

Die Anruferin (Arte)

Vera Kissel – Autorin von „Die Anruferin“

1959 im Odenwald geboren, aufgewachsen im Ruhrgebiet. Studium der Journalistik an der Universität Dortmund. Seit 1999 freie Autorin. Lebt in Potsdam.  VERÖFFENTLICHUNGEN: Drehbuch  —  Die Anruferin, Spielfilm 2007 Dramatik  —  Kalpak. UA 17.9.1997, Maxim Gorki Theater Berlin —  Die Apokalypse der Marita Kolomak. UA 18.12.1999, Düsseldorfer Schauspielhaus —  Mondkind. UA 10.5. 2000, Bremer Theater —  Die Anruferin UA 16.9.2005, Theater Osnabrück Lyrik  —  Vogelkind.   Gedichte, 1998  Auszeichnungen/Stipendien  —  Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes 1999   für »Mondkind«  — Autorenstipendium 1999 des Bremer Senats   für »Die Apokalypse der Marita Kolomak«  — In der Spielzeit 2001/2002 Hausautorin   am Nationaltheater Mannheim  —  Stückepreis Niederdeutsch 2002   für »Die Anruferin«  —  Stipendium   der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen 2002/2003  — Aufenthaltsstipendium des Landes Brandenburg   auf Schloss Wiepersdorf 2007  

Tod aus der Tiefe (Pro7)

Tod aus der Tiefe (Pro7)

Günter Knarr - Autor von "Tod aus der Tiefe" (Pro7)

Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik an der Freien Universität Berlin. 1990 Teilnahme an der 4. Berliner Drehbuchwerkstatt. Danach Arbeit als freier Autor zusammen mit Philipp Weinges. Führte Regie und schrieb 1998 HOLGI. Gründete zusammen mit Philipp Weinges eine eigene Produktionsfirma.

JAPANER SIND DIE BESSEREN LIEBHABER, ERKAN & STEFAN, NICK KNATTERTON, EINSPRUCH FÜR DIE LIEBE, MÄNNER LÜGEN NICHT

Whisky mit Wodka (Kino)

Whisky mit Wodka (Kino)

Wolfgang Kohlhaase - Autor von "Whisky mit Wodka"

Seit 1952 ist er freischaffender Drehbuchautor und Schriftsteller.

Konrad Wolfs "Ich war neunzehn" begründet 1967 nach Gerhard Klein die zweite Co-Operation mit einem Regisseur. Bei "Solo Sunny" zeichnet Kohlhaase zum erstenmal auch als Co-Regisseur.   Mit "Der Aufenthalt" entwickelt Kohlhaase ein Drehbuch, das der Regisseur Frank Beyer 1982 inszeniert. Ebenfalls unter der Regie von Beyer entsteht 1988 "Der Bruch", nach einem authentischen Fall aus der frühen Nachkriegszeit, mit den populären westdeutschen Schauspielern Götz George und Otto Sander in Hauptrollen.

      

In den 1990er Jahren beschäftigen sich Kohlhaases Drehbücher mit verschiedenen Epochen der deutschen Geschichte. "Inge, April und Mai", bei dem er auch mit Gabriele Denecke zusammen Regie führt, schildert die Erlebnisse eines Jungen in Berlin am Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein heikles Thema der gesamtdeutschen Nachkriegsgeschichte greift Kohlhaase 2000 mit Volker Schlöndorff in "Die Stille nach dem Schuss" auf, der den Lebensweg einer in der DDR untergetauchten RAF-Terroristin bis zur Wende nachzeichnet. 


Für Andreas Dresen schreibt Kohlhaase das Drehbuch zum tragikomischen Berlinfilm "Sommer vorm Balkon" (2005).  Die Zusammenarbeit mit Dresen setzt er bei "Whisky mit Wodka" (2009) fort.



Sonderausgabe: Drehbuchschreiben - Lust und Frust (2. Teil)

Sonderausgabe: Drehbuchschreiben - Lust und Frust (2. Teil)

Panel Internationaler Filmkongress: Drehbuchschreiben – Lust und Frust (2. Teil)

Das Spannungsverhältnis zwischen Drehbuchautoren und Sendervertretern stand im Zentrum einer hitzigen Debatte, in der es darum ging, wie die kreative Freiheit durch Quotendruck und Formalisierung des Programms beschnitten wird. Auf dem Podium diskutierten der Drehbuchautor  Markus Stromiedel, Winka Wulff, Geschäftsführerin der Kölner Produktionsfirma Colonia Media, Gamedesigner Dr. Michael Bhatty, die Drehbuchautorin Ruth Toma und Reinhold Elschot, Leiter der Hauptredaktion Fernsehspiel und stellvertretender Programmdirektor beim ZDF. Moderatorin war Luzia Braun, Redakteurin bei der ZDF-Sendung „Aspekte“. Das Panel wurde in Kooperation mit dem VDD produziert.