Sophie Scholl

Drehbuchautor(en):
Fred Breinersdorfer

Frühjahr 1943. Die Schlacht um Stalingrad ist entschieden, und in München überziehen die Mitglieder der Weißen Rose die Stadt mit immer neuen Anti-Hitler-Aktionen und -Parolen. Als Sophie und Hans Scholl in der Aula der Münchner Universität Flugblätter verteilen, werden sie beobachtet und kurz darauf verhaftet.

Aus der Perspektive Sophie Scholls schildert der Film die nun folgenden Verhöre, den Prozess und die Verurteilung. Sophie gibt sich anfangs ahnungslos. Sie kämpft um ihre Freiheit und die ihres Bruders. Sie ahnt, dass sie die Todesstrafe erwartet, und stellt sich doch schützend vor ihren Bruder und die anderen Widerstandskämpfer. Der Gestapo-Mann Mohr beginnt Sophie zu bewundern. Er würde ihr helfen, wenn sie sich als Mitläuferin darstellen würde. Doch sie steht zu ihrer Überzeugung und konfrontiert Mohr mit seiner unreflektierten Meinung zu Recht und Gerechtigkeit.

Fred Breinersdorfer, geboren 1946 in Mannheim, studiert Jura und Soziologie in Mainz und Tübingen und ist nach der Promotion als Anwalt tätig. 1980 erscheint sein ersten Kriminalroman über die Abenteuer des Anwalt Abel – später Held einer auf Breinersdorfers Vorlagen basierenden Reihe von Fernsehfilmen –, und es folgen zahlreiche weitere Buchveröffentlichungen. Sein Debüt als Drehbuchautor gibt Breinersdorfer als Co-Autor des Tatort-Krimis "Zweierlei Blut", danach kontinuierliche Arbeit als Autor für z.T. aufsehenerregende und preisgekrönte Fernsehproduktionen wie "Der Hammermörder".

Breinersdorfer verfasste das Drehbuch zu Marc Rothemunds Widerstandsdrama "Sophie Scholl – Die letzten Tage", bei dem er darüber hinaus als Co-Produzent mitwirkt. Der Film wird beim Deutschen Filmpreis 2005 mit einem Preis in Silber ausgezeichnet.

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